Werner Holz - Gestaltung & Zeitgeschehen

                                                                       Wahrlich, täglich erneuere dich! (Konfuzius)  

Die Dur-Tonarten vorgestellt als Tonartenporträts anhand von Beispielen aus der Klavierliteratur von J.S.Bach bis D.Schostakowitsch

aktuell:

CIS- und DES DUR

PORTRÄT ZWEIER TONARTEN


SONNTAG,

12. NOVEMBER 2017

11 UHR


IM RAPHAELSAAL DER

FRIEDRICH-HUSEMANN-KLINIK IN WIESNECK

79256 BUCHENBACH

  


Mit Cis- und Des -Dur wird hier das 10. Tonartenporträt, in diesem Falle ein Doppel-Porträt, gegeben, welches zu einem Projekt von Vortragskonzerten gehört, das mit D-Dur im Jahre 2011 begann und mit B-Dur im Jahre 2019 für die Dur-Tonarten seinen Abschluss finden wird.

Ein Grund für diese Tonarten-Porträts ist der Eindruck, dass die großartigen Schöpfungen der Musik zu einem großen Teil am Publikum nur wie vorbei rauschen, wenn diese während eines Konzertprogramms unter mehreren anderen Stücken nur einmal kurz in Erscheinung treten.

Dieser Eindruck wird durch die immer üblicher werdenden Einführungen in Konzerte, Erzählkonzerte oder kleinen Erläuterungen zu den Werken bestätigt. Diesem Bedürfnis für mehr Einsicht und Verständnis in das zu Hörende wird hier entgegengekommen, indem der Schwerpunkt auf die Tonart gelegt wird. Urvater der qualitativen Tonartenbetrachtung ist Hermann Beckh, der mit seinem Buch „Die Sprache der Tonart“ diesen Bereich dem allgemeinen Interesse eröffnet hat.

Trotz seiner Verdienste wird hier aber nicht von diesem Buch ausgegangen, sondern es soll der Charakter der Tonart allein aus den musikalischen Grundphänomenen und den vorgestellten Klavierwerken abgelesen werden. Die jeweilige Tonart steht dabei nur für sich selbst, wird also nicht gegen andere abgegrenzt. Um einen Rahmen für das Ganze zu haben, wird das Bild des Jahreszeitenkreises für den Tonartenkreis bis in die Terminsetzung dieser Konzerte hinein zugrunde gelegt.

Die Entsprechung mit dem Jahreslauf ist sehr leicht nachzuempfinden, und eine große Hilfe, sich in diesen ungewohnten Bereich der Tonarten einleben zu können.